Homöopathie ist eine medizinische Methode, die auf ausführlichem Gespräch und genauer Beobachtung aufbaut. Aus der Gesamtheit der Schilderungen und Hinweise wird versucht, ein Mittel zu finden, welches ganzheitlich möglichst gut passt. Stimmt das Mittelbild mit den Beschwerden überein, kann eine homöopathische Arznei selbstheilende Kräfte stimulieren. Somit ist die Heilmethode bei allen Störungen anwendbar, die nicht eine chirurgische oder medikamentöse Korrektur erfordern.
Vorgehen
Bei chronischen, das heisst länger bestehenden, komplexen oder immer wiederkehrenden Krankheiten dauert das erste Gespräch (Erstanamnese) durchschnittlich etwa zwei Stunden. Eine Verlaufsbeurteilung erfolgt in der Regel nach etwa sechs Wochen.
Bei akuten Erkrankungen ist meistens eine Konsultation von etwa einer halben Stunde ausreichend. Der Fokus liegt dann auf der aktuellen Störung.
Kostenübernahme
Seit 2017 ist Homöopathie definitiv im Grundleistungskatalog der obligatorischen Krankenversicherung verankert (Bundesamt für Gesundheit, ärztliche Komplementärmedizin). Vergütet werden Leistungspositionen für Homöopathie, wenn ein Fähigkeitsausweis Homöopathie (SVHA) vorliegt.